08 Steigerung der aktiven Mobilität

Umfrage Aktive Mobilität im Südlichen Waldviertel

Foto (C) Waldviertel Tourismus

 

Vielen Dank für eure Teilnahme!

Die Klima- und Energiemodellregion Südliches Waldviertel möchte das Thema aktive Mobilität – also Fortbewegung zu Fuß, mit dem Fahrrad oder anderen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln – stärker in den Mittelpunkt rücken.
Mit dieser kurzen Umfrage konnten wir erfahren, wie die Menschen im Südlichen Waldviertel unterwegs sind, welche Erfahrungen sie dabei machen und wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Diese Umfrage entstand in Kooperation mit dem Mobilitätsmanagement Mostviertel der NÖ Regional.

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier zum Download:

"ÖsterREICHbar" (Örtliche Standortverbesserung in ländlichen Gebieten für mobilitätsarme Zielgruppen)

Die KEM Südliches Waldviertel nahm von 01.02.2024 bis 29.01.2025 am Forschungsprojekt „ÖsterREICHbar“ (Örtliche Standortverbesserungen in ländlichen Gebieten für mobilitätsarme Zielgruppen) des ÖIR (Österreichisches Institut für Raumplanung) und AIT (Austrian Institute of Technology) als Pilotregion teil.

 

Das Projekt österREICHbar stellte einen strukturierten, mehrstufigen Prozess dar, der sowohl analytische Grundlagenarbeit als auch die praktische Erprobung vor Ort umfasste. Der Projektstart erfolgte am 12.02.2024 mit einer geplanten Laufzeit von 12 Monaten.

Der Projektbeginn war geprägt durch die Auswahl der KEM Südliches Waldviertel als Pilotregion und die Vorstellung des Projekts in der KEM. Darauf folgten mehrere klar definierte Meilensteine:
Zunächst wurden in einem ersten Arbeitsschritt (AP1–AP3) umfassende Datenanalysen durchgeführt, bei denen räumliche Unterschiede, Zielgruppen und Erreichbarkeitsdefizite identifiziert wurden. Parallel dazu wurden typische Lebensrealitäten der betroffenen Gruppen dargestellt.
Im nächsten Schritt (AP4) wurde ein Maßnahmenportfolio entwickelt.
Ein weiterer Meilenstein war die Einbindung von Expertinnen und Experten sowie Stakeholdern. Es wurden Interviews mit Organisationen wie Caritas, Hilfswerk, Frauenberatungsstellen und der Armutskonferenz geführt, um Bedürfnisse, Informationsverhalten und Entscheidungsprozesse besser zu verstehen.

Für die KEM besonders zentral war die praktische Umsetzung vor Ort (AP6): Der entwickelte Leitfaden wurde gemeinsam mit zwei Gemeinden (Yspertal und Raxendorf) der Region pilothaft getestet. Dazu fanden eine Projektvorstellung sowie Fokusgruppen mit Seniorinnen und Senioren sowie Familien vor ort in der Region statt, wodurch konkrete Rückmeldungen aus der Bevölkerung einflossen.

Das Projekt lief bis Februar 2025. Mit Abschluss wurden die Ergebnisse, insbesondere der Leitfaden und das Maßnahmenportfolio, den regionalen AkteurInnen zur weiteren Umsetzung zur Verfügung gestellt. Insgesamt zeichnete sich der Ablauf durch eine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Analyse, regionaler Beteiligung und praktischer Erprobung aus.